Curare Corona Diaries

Curare Corona Diaries


Als die Weltgesundheitsorganisation im März 2020 die Ausbreitung des als SARS-CoV-2 bezeichneten Coronavirus als Pandemie einstufte, veröffentlichte die Curare-Redaktion über verschiedene Mailinglisten einen Aufruf zur Einreichung (auto-)ethnografischer Beobachtungen (siehe vollständigen Aufruf in der Einleitung zum Sonderheft). Wir hofften auf eine Handvoll „Korrespondenten“, die Tagebücher im strengen malinowskischen Sinne des Wortes führen würden, um die sich entfaltende Pandemiezeit täglich festzuhalten. Die Teilnehmerzahl hatte unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Da wir von der großen Resonanz überwältigt waren, konnten wir die Dutzenden von Tagebucheinträgen, die wir täglich erhielten, nicht bearbeiten. Aufgrund der großen Menge und der unterschiedlichen Länge der Einträge haben wir uns entschlossen, alle Tagebücher derjenigen Autoren, die dem zugestimmt haben, auf boasblogs.org zu veröffentlichen, wo alle Tagebücher in voller Länge frei zugänglich sind. Die Ausgaben von Curare aus den Jahren 2020 und 2021 widmen sich beide diesem Tagebuchprojekt. Wir haben ausgewählte Autor*innen gebeten, Teile ihrer Tagebücher noch einmal zu betrachten und einzelne Aspekte aus einer analytischen, anthropologischen Perspektive zu kommentieren.

Corona Diaries I. Curare 43 (2020) 1–4. Schwerpunkt hg. von KATRIN AMELANG, CLEMENS EISENMANN, JANINA KEHR, HELMAR KURZ, MIRKO UHLIG & EHLER VOSS.

Corona Diaries II. Curare 44 (2021) 1–4. Schwerpunkt hg. von KATRIN AMELANG, CLEMENS EISENMANN, JANINA KEHR, HELMAR KURZ, MIRKO UHLIG & EHLER VOSS.

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